Ist eine Restschuldversicherung für Kredit/Darlehen notwendig?

Wer sich um ein Darlehen bemüht, kommt oft um eine Restschuldversicherung nicht herum. Wenn die Sicherheit für den Kredit in einer Lohn- und Gehaltsabtretung besteht, bestehen Banken oft auf dem Abschluss einer derartigen Versicherung. Sie sichern sich damit gegen das Risiko ab, dass Lohn oder Gehalt wegen Krankheit, Arbeitslosigkeit oder gar Tod ausfallen und der Kredit dann nicht zurückgezahlt werden kann.

Im Immobilienbereich ist eine Restschuldversicherung nicht üblich, weil dort ja die Immobilie als Sicherheit dient.

Bei der Suche nach günstigen Krediten ist die Prämie der Restschuldversicherung unbedingt bei den Kosten zu berücksichtigen. Sie wird nämlich nicht von allen Banken gefordert. Wenn sie aber gefordert wird, dann muss man sie in der Regel auch beim Kreditinstitut abschließen.

Vorrangig mit dem Argument, dass sie genau die richtige Absicherung sein muss, was bei einer eigenen Restschuldversicherung nicht zutreffen könnte, aber auch mit dem Hintergedanken, die Abschlussprovision für die Versicherung zu kassieren.

Sollte man aus eigenem Interesse eine Restschuldversicherung abschließen? Bei kurzlaufenden Krediten kann man in jedem Falle verzichten. Bei länger laufenden ungesicherten Krediten kann man es sich überlegen. Wenn es keinen konkreten Grund gibt, dass das Einkommen wegfallen könnte, ist sie eigentlich nicht erforderlich. Eventuell kann man sie ja auch noch vor einer Krisensituation rechtzeitig abschließen.

Veröffentlicht am Freitag, 4. März 2011 | Autor: gs
Schlagwörter: Lebensversicherung Kreditversicherung Restschuldversicherung Restkreditversicherung Ablebensversicherung