Kapitalversicherung oder Risikolebensversicherung? Lebensversicherungen gibt es viele, doch welche ist richtig?

Eine Lebensversicherung wurde erfunden, um beim Ableben einer Person dessen Nachkommen finanziell abzusichern. Aus diesem Grund besaß früher meist nur der Familienvater solch eine Versicherung, da dieser in der Regel der Hauptverdiener war. Mittlerweile besitzt so gut wie jeder Mensch eine eigene Lebensversicherung, kann man sich schließlich mit dieser auch selbst finanziell absichern.

Diese Möglichkeit besteht allerdings nur bei einer Kapitallebensversicherung. Bei der Versicherung wird die Versicherungssumme in zwei Fällen ausbezahlt:

Im Todesfall des Versicherten: Bei Erleben eines vorher definierten Alters. Hier würde der Versicherungsnehmer seine angesparten Versicherungsprämien plus Zinsen und eventueller Überschussbeteiligung ausbezahlt bekommen.

Diese Version hört sich interessant an, besitzt jedoch einen kleinen Nachteil, sollte man sie lediglich als Altervorsorge verwenden wollen: Eine Kapitallebensversicherung wird nicht besonders hoch verzinst. Im Detail bedeutet dies, dass andere Sparverträge, bei denen der gleiche Betrag monatlich gespart wird, eine wesentlich höhere Rendite erzielen.

Eine Risikolebensversicherung hingegen wird nur abgeschlossen, um die Hinterbliebenen abzusichern. Der Versicherte kann hierbei selbst entscheiden, ob lediglich seine Beerdigungskosten oder auch weitere Kosten abgesichert werden sollen. Viele nutzen die Möglichkeiten der Risikolebensversicherung aus, indem die Hinterbliebenen hiermit einen laufenden Kredit abzahlen könnten.

Wie hoch die Versicherungssumme letztendlich ausfallen kann, ist natürlich auch von der bezahlbaren Versicherungsprämie abhängig. Denn je höher die Versicherungssumme, desto höher auch die Versicherungsprämie.

Veröffentlicht am Montag, 10. Januar 2011 | Autor: mt
Schlagwörter: Versicherung Absicherung Risikolebensversicherung Kapitallebensversicherung Überschussbeteiligung Todesfall Lebensversicherung Kreditversicherung