Private Hausratversicherung: Hausrat versichern, aber wie?
Die Hausratversicherung schützt vor finanziellen Folgen begrenzt auf den kompletten Hausrat. Die Versicherten Gefahren sind Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl und Vandalismus. Bestimmte Wertsachen wie z.B. teuer Bilder oder Münzsammlungen müssen als zusätzliches Risiko in den Vertrag mit eingeschlossen werden. Fahrräder sind bis zu einem bestimmten Prozentsatz der Versicherungssumme versicherbar. Wichtige Zusätze der Hausratversicherung sind die sogenannten „Überspannungsschäden“ oder Schäden durch Blitzschlag.
Die Versicherten Gegenstände in einer Hausratversicherung sind im lose, wenn man das Haus auf den Kopf stellen würde und die Dinge die dann runter fallen können in den Versicherungsschutz mit einbezogen werden.
Zur Hausratversicherung gehört auch die Außenversicherung, die beispielsweise im Urlaub vor Einbruch schützt. Man sollte sehr darauf achten, dass keine Unterversicherung besteht, so dass man wirklich die richtige Versicherungssumme durch die Ermittlung der Quadratmeter sowie der Wertsachen im zu versichernden Haushalt ermittelt. Denn wenn ein „Unterversicherungsverzicht“ vereinbart ist, wird in der Regel der ordnungsgemäße Schaden komplett Übernommen. Unterversicherungsverzicht bedeutet, dass der Hausrat optimal im Verhältnis der Quadratmeter und Wertsachen angepasst wurde.
In der Praxis gehören zu den Hausratschäden Wohnungsbrände oder wenn eine Waschmaschine ausgelaufen ist. Der Versicherungsschaden sollte nach eintreten schnellstmöglich gemeldet werden. Sobald der Versicherer seine Erlaubnis zur Regulierung gibt, kann man den Schaden beseitigen lassen. Der Versicherungsberater sollte dabei eine individuelle Bedarfsanalyse aufnehmen.
Veröffentlicht am Sonntag, 2. Mai 2010 | Autor: ds
Schlagwörter: Hausratversicherung Hausrat Feuer Leitungswasser Vandalismus