Sind Lebensversicherungen die besseren Sparbücher?
Gegenüber einem Sparbuch weisen die Lebensversicherungen eine deutlich bessere Rendite auf. Sie sind ja eine langfristige Kapitalanlage, während das Sparbuch oder das heute an seine Stelle getretene Tagesgeldkonto der kurzfristigen Geldanlage dient. Bei einer normalen Lebensversicherung sind die Einzahlungen und die Zinsen, die mindestens in festgelegter Höhe zu zahlen sind, ebenso sicher beim Sparbuch, aber meist deutlich höher. Dazu kommt noch eine Überschussbeteiligung, die die Rendite deutlich anhebt, aber nicht garantiert und nicht vorhergesagt werden kann.
Das gilt mit Einschränkungen auch für eine fondsgebundene Lebensversicherung. Dort können jedoch Kursschwankungen auch zu Lasten des Versicherten entstehen, so dass die Rendite in Gefahr ist. An Renditeversprechungen von acht Prozent und mehr für die Dauer der Laufzeit sollte man ohnehin nicht glauben; sie sind realitätsfern.
Für die langfristige Anlage zur Altersvorsorge sind Lebensversicherungen sehr zu empfehlen und der Anlage auf dem Sparbuch überlegen. Die Auszahlung erfolgt in der Form einer monatlichen Rentenzahlung oder als einmalige Kapitalzahlung zum vereinbarten Termin. Eine jederzeitige, wenn auch begrenzte Auszahlung wie beim Sparbuch ist bei der Lebensversicherung nicht möglich.
Lebensversicherungen legen ihr Kapital vorwiegend in Immobilien an. Das kann man auch selbst tun und die selbst bewohnte Immobilie als Ansparung für das Alter betrachten. Doch auch dieser Rendite durch die ersparte Miete dürfte das Sparbuch unterlegen sein.
Veröffentlicht am Freitag, 25. März 2011 | Autor: gs
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