Versicherungen mit Außendienst für Beratung und Schadensabwicklung
Der klassische Vertriebsweg von Lebensversicherungen, Hausratversicherungen oder auch Autoversicherungen war der über den eigenen Außendienst einer Versicherungsgesellschaft. Große Versicherungen hatten in jedem Ort einen Versicherungsvertreter, der ausschließlich für sie tätig war. In der untersten Stufe waren das reine Provisionsvertreter. Sie erhalten kein festes Gehalt, sondern nur dann eine Vergütung, wenn sie eine Versicherung abschließen können.
Dazu kommen noch andere Leistungen eines Versicherungsvertreters, die entsprechend den Regelungen der Versicherung honoriert werden. So kann der Versicherungsvertreter zum Inkasso berechtigt sein und die Prämie kassieren. Er kann die Kunden auch bei Unfällen und anderen Versicherungsfällen beraten. Diese Beratungsfunktion war früher der Türöffner. Man musste sich um nichts kümmern, sondern hatte für alle Fälle den Vertreter in der Nähe.
Dazu kommen dann je nach Vertriebsmodell Bezirksvertreter, die wiederum Ansprechpartner für die Vertreter sind und bei Bedarf hinzugezogen werden können, wenn es beispielsweise um den Abschluss einer größeren Firmenversicherung geht.
Heute gibt es Alternativen zu diesem relativ teuren Vertriebsweg für Versicherungen. Die Kunden können sich - im Gegensatz zu früher - im Internet informieren und Versicherungen vergleichen. Allerdings muss ein Kunde, der sich an eine Direktversicherung wendet, selbst aktiv werden, im Schadenfalle für die entsprechenden Unterlagen sorgen und auch wissen, was er eigentlich will.
Der Versicherungsvertreter um die Ecke ist nach wie vor für viele Kunden eine beliebte Anlaufstelle, wenn sie auf die Beratung angewiesen sind und sie nicht vermissen wollen.
Veröffentlicht am Dienstag, 8. März 2011 | Autor: gs
Schlagwörter: Versicherung Schadensfall Versicherungsvertreter Vertreter Bezirksvertreter Schadensabwicklung Ansprechpartner Betreuer